Nachtrag zum Chäferässe - 25. Januar 2010

Überraschender Weise habe ich nicht allzu viele Mitanteilnahmeschreiben von meiner Leserschaft betreffend der Käfermahlzeit meiner Männer erhalten... doch Christina hat sich äusserst humorvoll darüber geäussert. Ich will euch ihr wundervolles Gedicht nicht vorenthalten!

Heinz Erhardt meint dazu: 

Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.

Eines Morgens sprach die Made:
Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl.
Halt! Noch eins, denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa!

Also sprach sie und entwich -
Made junior jedoch schlich
hinterdrein, und das war schlecht,

 

 

*denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine fade

Made ohne Gnade. - Schade.

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde.

 

(meine Version hat an dieser Stelle * eine kleine Änderung):

 
Denn schon kam ein klein Geschwader

Männer von Familie Brader

 

 

Bon appétit! Christina